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Wann sollte eine Warnschutzkleidung getragen werden?

Wann sollte eine Warnschutzkleidung getragen werden?

Schutzkleidung ist in vielfältigen Ausführungen auf dem Markt verfügbar. Doch wann sollten Mitarbeiter Warnschutzkleidung tragen? Diese Art von Schutzkleidung ist in Form von Jacken, Gilets und Hosen erhältlich und besitzt Signalelemente. Sie erhöhen die Sichtbarkeit des Trägers. In bestimmten Situationen in Beruf und Alltag ist eine solche Kleidung nahezu unverzichtbar. Im Folgenden erklären wir, wann das der Fall ist.

In diesen Situationen schützt die Kleidung

Die Schutzkleidung mit Warnelementen verbessert grundsätzlich die Sichtbarkeit ihres Trägers. Das funktioniert ebenso am helllichten Tag, auch wenn die Schutzwirkung dann häufig nicht in gleichem Masse gefragt ist. Es ergeben sich jedoch verschiedene Situationen, in denen Leuchtelemente auf der Kleidung unverzichtbar sind. Dazu gehören insbesondere die folgenden:

  • Dämmerung
  • Dunkelheit/Nacht
  • Dichter Nebel
  • Starker Schneefall
  • Umgebung mit starker Staubentwicklung
  • Tunnel
  • Brücken und Unterführungen
  • Orte mit schlechter oder nicht vorhandener Beleuchtung
  • Absicherung des Verkehrs

An diesen Orten und in diesen Situationen ist das Tragen einer Schutzkleidung sinnvoll. Welche Kleidung genau erforderlich ist und welche Ausstattung sie aufweisen muss, hängt immer vom jeweiligen Einsatz ab. Wir decken mit unseren Produkten im Shop daher ein breites Spektrum ab.

Mehr Sicherheit auf dem Feld mit der richtigen Warnschutzkleidung

Signalkleidung leistet einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung von Unfällen in der Landwirtschaft. Der Einsatz von grossen Maschinen wie Traktoren, Schleppern oder Überladewagen birgt vielfältige Gefahrenpotenziale. Sehen die Fahrzeugführer andere Mitarbeiter rechtzeitig, lassen sich Unfälle effektiv vermeiden. In unserem Onlineshop bieten wir die Signalbekleidung an, die speziell auf diesen wichtigen Einsatzbereich zugeschnitten ist. 

Besonders gefährdet sind die Landwirte und ihre Mitarbeiter dort, wo in der Nähe der Felder öffentlicher Verkehr verläuft. Doch auch abseits davon lauern Gefahren, die das Tragen einer Schutzkleidung erforderlich machen. Zur typischen Berufskleidung in der Landwirtschaft gehören daher Warnwesten. Sie schränken die Beweglichkeit des Trägers kaum ein und machen diesen deutlich besser sichtbar. 

Fahrzeugführer, zum Beispiel im Traktor oder einem Transportwagen, sehen ihre Arbeitskollegen dank der leuchtenden Warnelemente viel besser. Strahlt eine Lichtquelle sie an, sind die Träger nicht zu übersehen. Ihre volle schützende Wirkung entfaltet die Kleidung, sobald die Dämmerung einsetzt, und bei Dunkelheit. Die retroreflektierenden Streifen verhindern effektiv Verletzungen und Unfälle. Alle Mitarbeiter sind aus grösserer Entfernung erkennbar.

Die Einteilung in Schutzklassen

Die Einteilung in Schutzklassen

Warnschutzkleidung lässt sich hinsichtlich der Ausstattung und der Warnwirkung in Klassen unterteilen. Kleidungsstücke der Klasse 1 weisen die niedrigste Schutzstufe   auf. In der Klasse 3 findet sich die Kleidung mit der besten Warnwirkung. Die Klassen unterliegen der Europa-Normung EN20471.

Die Einteilung in die verschiedenen Klassen hängt davon ab, wie die Kleidung mit fluoreszierenden und reflektierenden Merkmalen ausgestattet ist. Fluoreszierendes Hintergrundmaterial sorgt für eine bessere Sichtbarkeit am Tag, die reflektierenden Elemente sind für den Schutz in der Dunkelheit erforderlich. Letztere werfen zum Beispiel das Scheinwerferlicht zurück. Die Einteilung in Klassen folgt bestimmten Kriterien.

Warnschutzkleidung der Klasse 1

Kleidung der Schutzklasse 1 weist einen relativ geringen Warneffekt auf und bietet dennoch deutliche Vorteile gegenüber normaler Arbeitskleidung. Hier ist die Rede von Warnkleidung mit eingeschränktem Schutz. Sie verfügt über reflektierende Anteile und ist zum Beispiel in Berufen ohne gesetzliche Vorschriften für Warnkleidung einsetzbar.

Aufgrund der geringen Schutzwirkung kommt Kleidung dieser Klasse in der Praxis nicht so häufig vor. Es kann erforderlich sein, dass sich eine Person mit Kleidung der Klasse 1 nur gemeinsam mit anderen Personen in einem bestimmten Bereich bewegen darf. Diese Personen müssen dann Kleidung der Klasse 2 oder 3 tragen.

Warnschutzkleidung der Klasse 2

Kleidung der Klasse 2 besitzt eine mittlere Schutzwirkung. Das Tragen dieser Kleidung ist auf Strassen mit einer Verkehrsbelastung erlaubt, deren Geschwindigkeit bis 60 km/h reicht. Ausserdem muss es sich um eine Strasse mit ausreichenden Sichtverhältnissen handeln. Die Schutzkleidung der Klasse 2 gehört zu den am häufigsten getragenen Schutzkleidungen.

Warnschutzkleidung der Klasse 3

Diese Kleidung besitzt einen hohen Anteil an fluoreszierendem und reflektierendem Material und damit eine hohe Schutzwirkung. Sie ist Pflicht auf Strassen mit schlechten Sichtverhältnissen und Verkehrsgeschwindigkeiten ab 60 km/h. Arbeiter tragen sie, wenn sie an Strassen mit normalen Fahrgeschwindigkeiten oder an Eisenbahnanlagen tätig sind.

Typisch ist bei dieser Norm, dass der Mitarbeiter mehrere Kleidungsstücke trägt, um den Vorgaben zu entsprechen. Dazu gehört eine Kombination aus Jacke und Hose oder aus Verkehrsweste und Shorts. Die Schutzwirkung erstreckt sich dann auf den gesamten Körper. Somit fällt der Schutz insgesamt deutlich höher aus. 

Wann sollte ich eine Warnweste tragen?

Zu den typischen Warnkleidungen gehört die Warnweste. Dieses Oberteil ohne Ärmel lässt sich leicht überwerfen, bietet eine grosse Bewegungsfreiheit und besitzt Kostenvorteile in der Anschaffung. Warnwesten verfügen über mehrere quer angelegte Signalstreifen und sorgen damit für eine hervorragende Sichtbarkeit. 

Warnwesten weisen verschiedene Merkmale auf, um Funktion und Tragekomfort zu erhöhen. Dazu gehört die Verwendung von atmungsaktiven Stoffen. Diese sind besonders für den Einsatz im Sommer nützlich und tragen zum schnellen Abtransport von Schweiss bei. Das kühlende Material ist angenehm bei direkter Sonneneinstrahlung im Aussenbereich, etwa auf dem Feld.

Ein weiteres hochwertiges Merkmal ist die Verwendung von Klettverschlüssen. Wir bieten im Onlineshop entsprechende Produkte an, da sich diese Westen bequem schliessen und öffnen lassen. Das gelingt bei Bedarf auch mit nur einer Hand. Wer mit der Zugmaschine wie etwa einem Schlepper unterwegs ist, für den kann die Mitführung einer Warnweste sinnvoll sein. Die Weste ist im Fahrzeug immer griffbereit und hilft bei der Verbesserung der Sicherheit.

In EU-Ländern besteht anders als in der Schweiz für die Fahrt mit der Zugmaschine in der Landwirtschaft sogar eine Pflicht zur Mitführung der Warnweste. Beim Ein- und Aussteigen sowie bei Arbeiten um das Fahrzeug herum ist es wertvoll, andere auf sich aufmerksam zu machen. Wichtig ist die Warnweste auch dann, wenn sich der Mitarbeiter mit seinem Fahrzeug auf öffentlichen Strassen bewegt.

Wer auf Autostrassen aussteigt, sollte die Warnweste anziehen. Nützlich sind Warnwesten und andere Warnkleidung für Einweiser. Das gilt für Personen, die diese Aufgabe in der Landwirtschaft, in den Forsten und im Gartenbau übernehmen. Durch hochsichtbare Warnkleidung sind sie gerade in der Dämmerung besser erkennbar und erhöhen ihre Sicherheit. Denn Einweiser sind einer hohen Unfallgefahr ausgesetzt.

Wann trage ich Schutzwesten im privaten Bereich?

Wann trage ich Schutzwesten im privaten Bereich?

Es ist möglich und in vielen Fällen auch sinnvoll, Warnschutzkleidung privat zu tragen. Eine Verpflichtung besteht nicht, sie kann aber in verschiedenen Situationen den Schutz und die Sicherheit einer Person erhöhen. Daher lässt sich zumindest eine Empfehlung aussprechen.

Denkbar sind zum Beispiel privat durchgeführte Arbeiten auf dem eigenen Grundstück, wie etwa im Garten. Beim Beschneiden von Bäumen und anderen Vorgängen kann es nützlich sein, eine Warnschutzweste zu tragen. Der Schutz ist sinnvoll, damit alle an den Arbeiten beteiligten Personen sich bei Dämmerung und schlechten Sichtverhältnissen gegenseitig sehen können. 

Nützlich ist die Kleidung auch bei Arbeiten vor dem Haus direkt an der Strasse. Hier ist es wichtig, dass die Verkehrsteilnehmer die Beteiligten rechtzeitig sehen. Wer am Gehweg die Hecken schneidet, ist mit einer Warnweste besser geschützt. Das gilt auch für den eventuellen Zusammenstoss mit Fahrradfahrern und für Arbeiten an Stellen, an denen keine Strassenbeleuchtung vorhanden ist. 

Viele Warnkleidungsstücke verfügen mittlerweile über einen integrierten Regenschutz und sind deshalb bei Arbeiten im Freien hilfreich. Gerade beim Fahrradfahren oder Joggen ist in der Nacht und auch bei schlechten Wetterverhältnissen, empfiehlt es sich Bekleidung mit reflektierenden Elementen zu tragen. Wer viel auch mit dem Fahrzeug unterwegs ist, sollte über die Anschaffung von Warnbekleidung nachdenken.

Dazu gehört mindestens eine Warnweste. Das gilt für den beruflichen Anwender ebenso wie für die Privatperson. Denn bei der Absicherung der Pannenstelle ist es entscheidend, für andere Verkehrsteilnehmer sichtbar zu sein. Wer zum Beispiel aus seinem Fahrzeug aussteigt und auf Hilfe wartet, sollte sofort eine Warnweste anziehen. In solchen Fällen ist es praktisch, wenn die Warnweste immer im Auto bereitliegt.

Alternativ zur Warnweste eignet sich im Sommer und bei warmen Aussenbedingungen ein T-Shirt mit Signalelementen. Möchten Sie in Ihrer Freizeit keine Warnschutzkleidung tragen aber trotzdem auffallen? Mit der neuen Walter-Softshelljacke finden Sie ein wahres Allrounder-Produkt. Die wasserabweisende und winddichte Softshelljacke mit reflektierendem Allover-Print, sieht nicht nur im Dunkeln gut aus, sondern auch bei Tageslicht - Auffallen ohne knallige Signalfarben.

Diese Normen sind bei Warnschutzkleidung relevant

Einkäufer von Warnschutzkleidung sollten die relevanten Normen für diese Produkte im Blick behalten. Zu den wichtigsten Normen gehört die EN ISO 20471. Diese europäische Norm legt die Anforderungen an hochsichtbare Warnkleidung fest. Die Norm stellt sicher, dass die gute Sichtbarkeit bei verschiedenen Lichtverhältnissen gegeben ist.

Das gilt ebenso für Tageslicht wie für Scheinwerferlicht bei Nacht. Die Norm regelt auch die Einteilung in Klassen und definiert entsprechende Kriterien. Entscheidend für die Leistungsklasse ist die Mindestfläche des sichtbaren Materials. Je mehr Fläche für fluoreszierendes Hintergrundmaterial und Reflexmaterial zur Verfügung steht, desto höher ist die Leistungsklasse. 

Checkliste für das Tragen von Warnschutzwesten

Wichtig ist nicht nur, wann Warnkleidung erforderlich ist. Der Träger sollte auch wissen, wie er sie effektiv einsetzt. Folgende Punkte gilt es zu beachten:

  • Warnwesten und Jacken fest schliessen. Die Kleidung ist so konzipiert, dass die aufgebrachten Streifen im geschlossenen Zustand die höchste Wirkung erreichen.
  • Es ist nur bedingt erlaubt, Aufkleber auf dem Material anzubringen oder Logos anzunähen. Dies kann die Signalwirkung verringern.
  • Der Betrieb und der Träger sollten während regelmässiger optischer Prüfung die Rückstrahlwirkung kontrollieren. 
  • Warnkleidung besitzt eine Maximalzahl an Waschzyklen. Diese gilt es zu beachten.
  • Warnschutzkleidung nicht bei direkter UV-Strahlung lagern. Das bleicht die fluoreszierende Farbe aus. 
  • Alterung und Verschmutzung kann die Warnwirkung verringern. Lässt diese mit den Jahren zu stark nach, muss die Kleidung ersetzt werden.
  • Die Lagerung der Kleidung sollte im Idealfall bei guter Lüftung und trockener Raumluft erfolgen. Das erhält die Qualität langfristig.
  • Neben der Warnwirkung ist auch der Tragekomfort entscheidend. Der Mitarbeiter sollte sich in der Warnschutzkleidung jederzeit wohlfühlen. Das gilt insbesondere bei körperlich anstrengenden Tätigkeiten in der Landwirtschaft.

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